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Krieg und Frieden
Israelitischer Friedhof und ein Wohnquartier um UmbruchKurz nachdem die Juden 1864 im Kanton Zürich die Niederlassungsfreiheit bekommen hatten, wurde zwischen Obstgärten und Riedgebieten am Üetliberghang der Friedhof Friesenberg gegründet, der wenige Jahrezehnte später eine Abdankungshalle im maurischen Stil erhielt. In der Zeit des 2. Weltkrieges fanden zahlreiche Flüchtlinge am Friesenberg ihre letzte Ruhestätte, darunter auch der Bambi-Autor Felix Salten und der Startenor Joseph Schmidt. Während damals viele europäische Städte zur Ruinenfeldern gebombt wurden, entstanden im Gebiet um den Friedhof weitläufige Wohnüberbauungen im Landistil mit Blumenfenstern, Kleingärten und grosszügigen Grünräumen. Diese nun ins Alter gekommenen Gebäude werden gegenwärtig saniert oder abgebrochen und durch Naubauten erstetzt.
Ein Rundgang durch Friedhof und Wohnquartier mit Samuel Urbach, Israelitische Cultusgemeinde ICZ, und der Kunsthistorikerin Ulrike Sax, Projektleiterin Inventarisierung bei der Städtischen Denkmalpflege.