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Letzibad
Freizeitkultur und KulturgeschichteSchwimmen, planschen, spritzen, lärmen, spielen, liegen, plaudern, dösen - ein Sommertag im Freibad Letzigraben. Das 1949 eröffnete Bad, Max Frischs Hauptwerk als Architekt, mit seiner von Gustav Ammann gestalteten parkartigen Anlage ist auch ein kulturhistorischer Hotspot. Davon zeugen Reste eines bronzezeitlichen Siedlungsplatzes und einer römischen Villa. Bis 1810 fanden auf dem von der Landstrasse nach Baden gut sichtbaren Galgenhügel beim heutigen Restaurant-Pavillon Hinrichtungen statt. Silvia Steeb, Fachstelle Gartendenkmalpflege, und Andreas Motschi, Stadtarchäologie Zürich, stellen die eben sanierte Anlage, ihre Geschichte und die Ergebnisse der aktuellen Forschungsgrabungen vor.